Der Unterschied zwischen der evangelischen und katholischen Kirche

Beide großen deutschen Krichen bekennen sich zum Christentum, haben ihre Grundlagen in der Bibel und glauben an den gleichen Gott. Historisch gesehen entwickelten sich beide Religionen auseinander, als Martin Luther die Reformation einläutete. Jene, die mit ihm gegen die katholische Kirche aufbegehrten, wurden fortan Protestanten genannt. Die protestantische Kirche entwickelte daraufhin eine eigene, weniger zentralisierte Organisationsform. Pfarrer dürfen zum Beispiel heiraten und es gibt keine zentrale Instanz wie den Papst.

Den Unterschied zwischen den beiden Kirchen kann man in etwa beschreiben wie zwischen einem Mr Green auszahlung bonus und einem Bonus für Neuanmeldungen. Beide sind unter einem Dach in einem Online-Kasino, richten sich aber zum einen an bestehende Spieler und zum anderen an neue Spieler und haben deshalb auch unterschiedliche Regeln.

Neben den organisatorischen Unterschieden gibt es aber auch einen wesentlichen Unterschied in der Liturgie. Im katholischen Gottesdienst bedeuten Hostie und Wein den Leib und das Blut Jesu. Man geht davon aus das er sich darin manifestiert und somit selbst am Gottesdienst teilnimmt. In der evangelischen Liturgie stehen Brot und Wein lediglich für die Liebe Jesu.

Trotz der historisch bedingten Differenzen versuchen beide Kirchen aber auch zusammenarbeiten. In der Ökumene wird meistens auf unterer Ebene pragmatisch zusammengearbeitet. So werden zum Beispiel Einrichtungen in der Altenpflege von Caritas und Diakonie gemeinsam betrieben, ohne dass es dabei zu Glaubensdiskussonen kommt. Auch bei Projketen in der Dritten Welt arbeiten beide Krichen zusammen, wenn Not am Manne ist oder das Projekt es erfordert.

Währen die evangelische Kirche der Ökumene gegenüber sehr offen ist, wird die Annäherung in konservativen Kreisen, vor allem im Vatikan, sehr kritisch gesehen. Man fürchtet dort, dass wesentliche Glaubenssätze wie die Unfehlbarkeit dadurch verwässert werden können. Die meist reibungslose Zusammenarbeit und das Zusammenleben von Menschen beider Konfessionen zeigt aber, dass die Menschen weniger Probleme damit haben als jene, die sich hauptberuflich damit beschäftigen.